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Das Dorf Ponticello ist einer der ältesten Dörfer der Lunigiana. Die Häuser wurden alle aus Stein gebaut und seine kleinen Straßen sind nur für Fußgänger geeignet. Abseits vom Massentourismus, findet man dort Ruhe und Erholung. Nicht weit entfernt befinden sich Kunststädte Pisa, Lucca, Florenz, Parma und Genua, aber auch kleinere, doch nicht weniger interessante, Dörfer wie Sarzana, Pontremoli, Filattiera, Filetto, Bagnone, Malgrate und Castagnetoli. Das Haus liegt nur 30 Kilometer vom Meer und dem berühmten Nationalpark der Cinque Terre entfernt. In der Nähe gibt es auch viele gute und preiswerte Gaststätten. Dort kann man die typischen „Testaroli al pesto“ sowie andere Delikatessen genießen. Die Berge des Appennino Tosco-Emiliano bieten wunderschöne Trekking Routen und sind der Ausgangspunkt für Wanderungen zu Fuß oder zu Pferde.
Die Lunigiana ist Grenzregion zwischen Ligurien, Emilia und Toskana, eingegrenzt vom Meer, den Apuanischen Alpen und dem Apennin. Der Name geht auf die 177 v. Chr. von den Römern gegründete Kolonie Luni zurück. Hinsichtlich Kultur, Geschichte und Landschaft weist die Gegend eine besondere Mischung zwischen der Toskana und Ligurien auf. Die Lunigiana, das Tal des Mondes, bietet das Erlebnis einer anderen Welt, eine Reise in die Vergangenheit. Zahlreiche Reisende durchquerten diesen Landstrich mit seinen klaren Wasserläufen und seinen grünen Ruhepolen aus Kastanien- und Buchenwäldern. Die Lunigiana ist seit jeher ein Durchgangs- und Grenzland, so kommt es, dass das Landschaftsbild hier von Schlössern, Burgen und befestigten Weilern geprägt ist.
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Entlang der Frankenstraße, die früher von Pilgern, Päpsten, Kaisern und Heeren begangen wurde, gibt es über hundert Schlösser und Burgen, Türme, befestigte Dörfer und Villen zu besichtigen. Sie sind Zeugen einer faszinierenden Jahrtausende alten Geschichte.
Nur 30 km entfernt, befinden sich die Cinque Terre, ein etwa 12 Kilometer langer, malerischer Küstenstreifen der Italienischen Riviera mit den Orten Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Die Region ist als Nationalpark geschützt, in dem nichts gebaut und verändert werden darf, und wurde 1997 zusammen mit Portovenere zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Die Lunigiana bietet dem Touristen ein im allgemeinen mildes Klima, eine sanfte, erholsame Hügellandschaft mit grünen Wäldern und klaren, fischreichen Bächen, Museen, Thermalquellen, Sportanlagen und Grotten (Equi). Hinzu kommen Folklore, örtliche Traditionen, einheimisches Handwerk und gastronomische Spezialitäten, die den Besucher immer neu zu überraschen wissen. Land und Leute sind hier einzigartig und gastfreundlich, sie betrachten sich weder als toskanisch, noch als ligurisch oder emilianisch, sind einfach sie selbst. Die schlichte, schmackhafte Küche verwöhnt den Besucher mit Testaroli und Panigacci, Olivenöl, Honig und Weinen wie dem bekannten Candia.
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